Ein Wareneingangsschein ist ein schriftlicher Nachweis über die Annahme von Warenlieferungen. Er enthält Angaben zur gelieferten Menge, zum Zustand der Ware sowie zum Zeitpunkt des Wareneingangs.
Der Wareneingangsschein gehört zu den zentralen Belegen im Lager- und Logistikprozess. Sobald eine Lieferung eintrifft, prüft das Lagerpersonal die Ware. Passt die gelieferte Menge zur Bestellung? Ist die Ware unbeschädigt? Der Wareneingangsschein hält genau diese Informationen fest.
Er wird entweder manuell oder digital erstellt. Wichtig ist, dass alle relevanten Daten erfasst werden: Datum, Uhrzeit, Artikelbezeichnung, Menge, eventuell Seriennummern oder Chargen. Auch Abweichungen oder Schäden werden dokumentiert. Der Empfänger der Ware bestätigt mit seiner Unterschrift die Annahme.
In vielen Unternehmen ist der Wareneingangsschein Teil eines automatisierten ERP-Systems. Dort wird er mit Bestellungen und Lieferscheinen abgeglichen. So lassen sich Fehler, Fehlmengen oder Transportschäden schnell erkennen und beheben.
Besonders in sensiblen Branchen wie der Lebensmittel- oder Pharmaindustrie ist der Wareneingangsschein unverzichtbar. Er dient hier auch der Rückverfolgbarkeit und Qualitätssicherung. In Kombination mit Fotos oder weiteren Prüfberichten bildet er eine belastbare Dokumentation.
Typische Begriffe, die im Kontext des Wareneingangsscheins verwendet werden, sind: Entladestelle, Proof of delivery, Transportauftrag und Zustellzeitfenster
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