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Partial Truckload: Definition und Beispiele

Was ist Partial Truckload (PTL)?

In der Transportlogistik ist der Begriff Partial Truck Load (PTL) – im deutschen Sprachraum als Teilladung bekannt – eine strategisch entscheidende Versandart. PTL beschreibt Transporte, bei denen die Ladung eines einzelnen Versenders einen signifikanten Teil des Lkw-Laderaums einnimmt, diesen aber nicht vollständig ausfüllt.

Der verbleibende Platz auf der Ladefläche wird von der Spedition mit Teilladungen anderer Kunden aufgefüllt. Das Besondere im Vergleich zum klassischen Stückgutverkehr: Die Fracht verbleibt in der Regel vom Abholort bis zum Bestimmungsort auf demselben Fahrzeug – ein zeitraubendes und schadensträchtiges Umladen in Zwischenhubs entfällt.

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FTL (Full Truck Load)

100% Auslastung

Ein Versender bucht den kompletten Lkw. Maximal schnell, direkt und ohne Fremdfracht.

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PTL (Partial Truck Load)

Teilladung (Direkt)

Große Sendung geht ohne Umladen direkt zum Ziel. Restliche Ladefläche wird aufgefüllt.

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LTL (Less than Truck Load)

Stückgut (Netzwerk)

Kleinmengen (1-5 Paletten). Die Ware wird über mehrere Logistik-Hubs sortiert und umgeladen.

Die harten Fakten: Wann lohnt sich PTL für Ihr Unternehmen?

Die Entscheidung zwischen PTL und anderen Transportarten wird meist über das Volumen (Lademeter), das Gewicht oder die Empfindlichkeit der Ware getroffen.

Kriterium LTL (Stückgut) PTL (Teilladung) FTL (Komplettladung)
Stellplätze (ca.) 1 bis 5 Europaletten 6 bis 25 Europaletten Ab 26 bis 34 Europaletten
Umladevorgänge Mehrfach (in Hubs & Depots) Keine (Direktlauf) Keine (Direktlauf)
Preismodell Feste Staffeltarife / Gewicht Individuell nach Lademeter Pauschalpreis für den Lkw
Risiko für Transportschäden Höher (durch Staplerumschlag) Sehr gering Minimal

Warum PTL? Die 3 größten wirtschaftlichen Vorteile

  1. Massive Kosteneffizienz: Sie müssen keinen kompletten Lkw (FTL) bezahlen, wenn Sie nur die Hälfte des Platzes benötigen. Im Vergleich zu LTL entfallen zudem die Umschlaggebühren der Zwischenlager.

  2. Schonender Transport für sensible Ware: Da die Ware nach der Beladung beim Absender bis zur Ankunft beim Empfänger auf der Ladefläche fixiert bleibt, ist PTL die perfekte Wahl für kratzempfindliche Industriegüter, unverpackte Maschinen oder sensible Sperrgüter.

  3. Schnellere Laufzeiten als Stückgut: Während LTL-Sendungen oft Tage in Sammelgutdepots verlieren, bewegt sich der PTL-Lkw ähnlich schnell wie eine Direktfahrt von Postleitzahl zu Postleitzahl.

💡 Profitreffen: Wann Sie PTL statt LTL/FTL wählen sollten
Ihre Fracht ist unhandlich/Sperrgut: Ware, die sich schwer stapeln lässt oder Sondermaße hat, blockiert im Stückgut-Netzwerk Prozesse. Bei PTL zahlt man einfach die beanspruchten Lademeter.
Terminkritische Fracht: Wenn der Empfänger die Ware zwingend zu einem festen Slot benötigt, ist der ununterbrochene Lauf der Teilladung sicherer als das klassische Netzwerk.
Wareneigenschaften: Perfekt für Güter, die nicht mehrfach von fremden Gabelstaplern bewegt werden dürfen.

Typische Begriffe, die im Kontext des Partial Truckloads verwendet werden, sind: FTL, LTL, Routenplanung und Tautliner

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