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ADR-Schulung: Definition und Beispiele

Was ist eine ADR-Schulung?

Die ADR-Schulung ist eine gesetzlich vorgeschriebene Qualifizierungsmaßnahme für Fahrer, die gefährliche Güter oberhalb bestimmter Freigrenzen transportieren. Sie basiert auf dem europäischen Übereinkommen über die internationale Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße und vermittelt alle notwendigen Kenntnisse, um Gefahrgut sicher, regelkonform und verantwortungsbewusst zu transportieren. Sobald der sogenannte Gefahrgutwert von über 1000 Punkten überschritten wird, ist diese Schulung verpflichtend.

Die Basisschulung dauert in der Regel zweieinhalb Tage, ist für fünf Jahre gültig und kann anschließend durch einen Auffrischungskurs verlängert werden. Inhaltlich deckt sie alle relevanten Bereiche ab, darunter rechtliche Vorschriften, Gefahrenklassen, Kennzeichnung, Dokumentation, Fahrzeuganforderungen sowie das richtige Verhalten bei Unfällen. Für spezielle Gefahrgutklassen wie Tanktransporte, explosive oder radioaktive Stoffe sind zusätzliche Aufbaukurse erforderlich, die jeweils einen weiteren Schulungstag umfassen.

Typische Begriffe, die im Kontext der ADR-Schulung verwendet werden, sind: ADR-Fahrzeug, ADR-Transport, Spezialtransport und Gefahrgut

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