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Kontraktlogistik für Unternehmen: Definition, Vorteile und der Weg zum richtigen Partner

Kontraktlogistik

Steigende Transportkosten, fehlende Fahrer und schwankende Kapazitäten erschweren vielen Unternehmen eine verlässliche Logistikplanung. Gleichzeitig dürfen Liefertermine, Produktionsabläufe und Kundenversorgung nicht ins Stocken geraten. Kontraktlogistik bietet hierfür eine langfristige Lösung: Wiederkehrende Transportprozesse werden vertraglich an einen spezialisierten Logistikpartner ausgelagert.

Das Unternehmen erhält planbare Kosten, reservierte Kapazitäten und klar definierte Serviceleistungen. Der Dienstleister übernimmt feste Touren und wird dauerhaft in die Lieferkette eingebunden. Dadurch sinkt der interne Koordinationsaufwand, während Zuverlässigkeit und Prozessqualität steigen.

Was ist Kontraktlogistik? Eine klare Definition

Kontraktlogistik bezeichnet eine langfristige Zusammenarbeit zwischen einem Unternehmen und einem Logistikdienstleister. Grundlage ist ein Dienstleistungsvertrag, in dem Aufgaben, Laufzeiten, Preise, Kapazitäten und Qualitätsanforderungen verbindlich festgelegt werden.

Der Logistikpartner übernimmt dabei regelmäßig wiederkehrende Aufgaben innerhalb der Lieferkette. Dazu können Transporte zwischen Produktionsstandorten, feste Ausliefertouren, Lagerprozesse oder zeitkritische Sonderfahrten gehören.

Anders als bei der kurzfristigen Buchung eines einzelnen Transports geht es nicht nur darum, eine Ware einmalig von A nach B zu bringen. Der Dienstleister wird dauerhaft in die betrieblichen Abläufe integriert und übernimmt klar definierte Prozessverantwortung.

Was unterscheidet Kontraktlogistik von einer klassischen Spedition?

Eine klassische Spedition wird häufig für einzelne oder kurzfristig anfallende Transporte beauftragt. Preis und Verfügbarkeit richten sich dabei oftmals nach der aktuellen Marktlage. Besonders in nachfragestarken Zeiten können Kapazitäten knapp und Transportpreise schwer kalkulierbar sein.

Kontraktlogistik basiert dagegen auf einer längerfristigen Vereinbarung. Transportmengen, Abholzeiten, Zustellgebiete und Fahrzeuge werden im Voraus geplant. Dadurch entstehen stabile Abläufe und eine deutlich höhere Planungssicherheit.

Die wichtigsten Unterschiede auf einen Blick:

MerkmalKlassische SpeditionKontraktlogistik
VertragsdauerEinzelauftrag oder kurzfristige ZusammenarbeitMittel- bis langfristige Vereinbarung
PreisgestaltungHäufig abhängig vom SpotmarktVertraglich vereinbarte Konditionen
KapazitätenAbhängig von aktueller VerfügbarkeitReservierte oder garantierte Kapazitäten
ProzessintegrationGeringEnge Einbindung in die Supply Chain
LeistungsumfangMeist reine TransportabwicklungTransporte und mögliche Zusatzleistungen
AnsprechpartnerKann je Auftrag wechselnHäufig fester Ansprechpartner

Ein weiterer Unterschied liegt in den sogenannten Value Added Services. Je nach Vereinbarung kann der Dienstleister zusätzliche Aufgaben wie Kommissionierung, Sendungsverfolgung, Dokumentation oder Retourenabwicklung übernehmen.

Typische Leistungen: Mehr als nur Transport

Der Leistungsumfang der Kontraktlogistik wird individuell an die Lieferkette des Auftraggebers angepasst. Nicht jedes Unternehmen benötigt ein vollständiges Logistikkonzept mit Lagerung und Bestandsführung. Häufig steht die zuverlässige Transportabwicklung im Mittelpunkt.

Transport und Distribution

Ein zentraler Bestandteil ist die regelmäßige Beförderung von Waren zwischen Lieferanten, Produktionsstätten, Niederlassungen und Kunden. Der Logistikdienstleister plant die benötigten Fahrzeuge, Fahrzeiten und Kapazitäten anhand der vereinbarten Anforderungen.

Typische Einsatzbereiche sind:

  • tägliche Lieferungen an Filialen oder Geschäftskunden
  • feste Werks- und Standortverkehre
  • regelmäßige Belieferung von Produktionsstätten
  • planbare Abholungen bei Lieferanten
  • regionale und überregionale Verteiltouren
  • zeitgebundene Zustellungen innerhalb definierter Lieferfenster

Die Abläufe lassen sich bei veränderten Mengen oder zusätzlichen Standorten anpassen. Dadurch bleibt das Logistikkonzept flexibel, ohne dass jeder Transport neu ausgeschrieben werden muss.

Wiederkehrende Touren mit festen Abläufen

Wiederkehrende Touren eignen sich besonders für Unternehmen mit regelmäßigem Transportbedarf. Abholzeiten, Zustellstellen und Fahrzeugtypen werden im Voraus festgelegt. Der Dienstleister kann seine Kapazitäten entsprechend planen und dauerhaft bereitstellen.

Fahrer und Disponenten lernen die betrieblichen Abläufe des Auftraggebers kennen. Sie wissen, welche Zufahrt genutzt wird, wo Waren übernommen werden und welche Ansprechpartner vor Ort zuständig sind.

Diese Routine verkürzt Wartezeiten und reduziert Abstimmungsfehler. Gleichzeitig entsteht eine stabile Transportqualität, die bei ständig wechselnden Fahrern und Dienstleistern nur schwer erreichbar ist.

Zeitkritische Transporte und Sonderfahrten

Auch dringende oder besonders sensible Transporte können Bestandteil eines Logistikvertrags sein. Dazu zählen beispielsweise Produktionsmaterialien, Ersatzteile, medizinische Produkte oder Waren, die zu einem verbindlichen Zeitpunkt eintreffen müssen.

Der Vertrag kann festlegen, wie kurzfristige Zusatzfahrten behandelt werden. Unternehmen müssen dann nicht erst einen neuen Anbieter suchen, wenn eine Lieferung besonders dringend ist.

Mögliche Leistungen sind:

  • Direktfahrten ohne Umladung
  • zeitkritische Expresslieferungen
  • Sonderfahrten bei Produktionsengpässen
  • Ersatzteiltransporte
  • Transporte außerhalb regulärer Geschäftszeiten
  • priorisierte Abholung bei ungeplanten Bedarfen

Durch vereinbarte Reaktionszeiten und reservierte Kapazitäten bleibt das Unternehmen auch bei kurzfristigen Anforderungen handlungsfähig.

Lagerung und Bestandsmanagement

Je nach Dienstleister kann die Zusammenarbeit zusätzlich Lagerleistungen umfassen. Dazu gehören Warenannahme, Einlagerung, Kommissionierung, Bestandskontrolle und Versandvorbereitung.

Für viele mittelständische Unternehmen steht jedoch zunächst die Auslagerung der Transporte im Vordergrund. Lagerleistungen können später ergänzt werden, wenn sich der Bedarf verändert oder die Zusammenarbeit erweitert werden soll.

Die Vorteile fester Verträge: Planbarkeit statt Preis-Lotto

Der wichtigste Vorteil der Kontraktlogistik ist die langfristige Planbarkeit. Das betrifft nicht nur die Kosten, sondern auch Fahrzeugkapazitäten, Personalaufwand und Lieferqualität.

Kalkulierbare Transportkosten

Einzelne Transporte werden auf dem Spotmarkt nach der aktuellen Nachfrage vergeben. Bei knappen Fahrzeugkapazitäten oder steigenden Betriebskosten können die Preise kurzfristig deutlich anziehen.

Bei einem Logistikvertrag werden die Konditionen für einen definierten Zeitraum vereinbart. Unternehmen erhalten dadurch eine verlässliche Grundlage für Budgetierung, Angebotskalkulation und Controlling.

Je nach Vertrag können feste Preise pro Tour, Kilometer, Fahrzeug oder Abrechnungszeitraum vereinbart werden. Zuschläge und mögliche Preisänderungen sollten transparent geregelt sein.

Fest vereinbarte Konditionen verhindern unerwartete Preissprünge und erleichtern die langfristige Kostenplanung.

Reservierte Kapazitäten

In saisonalen Hochphasen steigt die Nachfrage nach Transportkapazitäten erheblich. Unternehmen ohne feste Vereinbarung müssen dann häufig höhere Preise akzeptieren oder mit längeren Wartezeiten rechnen.

Bei einer vertraglichen Zusammenarbeit werden benötigte Fahrzeuge und Kapazitäten im Voraus eingeplant. Das reduziert das Risiko, dass wichtige Waren nicht rechtzeitig abgeholt oder ausgeliefert werden können.

Eine Kapazitätsgarantie ist besonders relevant, wenn verspätete Transporte zu Produktionsstillständen, Vertragsstrafen oder Kundenverlusten führen könnten.

Weniger interner Dispositionsaufwand

Jeder einzelne Transportauftrag verursacht Verwaltungsarbeit. Angebote müssen eingeholt, Fahrzeugdaten übermittelt, Termine abgestimmt und Lieferungen kontrolliert werden.

Bei regelmäßig wiederkehrenden Abläufen entsteht dadurch ein erheblicher Zeitaufwand. Kontraktlogistik bündelt diese Prozesse in einer dauerhaften Zusammenarbeit.

Die interne Logistikabteilung muss nicht mehr für jede Fahrt einen neuen Dienstleister suchen. Stattdessen arbeitet sie mit festen Ansprechpartnern und abgestimmten Prozessen.

Bessere Prozessqualität

Regelmäßige Fahrer und Disponenten kennen die Besonderheiten der jeweiligen Standorte. Sie wissen, welche Zeitfenster gelten, welche Zufahrtsbeschränkungen bestehen und welche Dokumente benötigt werden.

Diese Prozesskenntnis reduziert typische Fehlerquellen. Dazu zählen verspätete Ankünfte, falsch angefahrene Rampen, fehlende Unterlagen oder unnötige Standzeiten.

Gleichzeitig können wiederkehrende Abläufe systematisch ausgewertet und verbessert werden. So lassen sich Fahrzeiten, Auslastung und Tourenplanung schrittweise optimieren.

Höhere Lieferzuverlässigkeit

Ein zuverlässiger Logistikprozess schützt nicht nur die Produktion, sondern auch die Kundenbeziehung. Geschäftskunden erwarten, dass vereinbarte Lieferzeiten eingehalten werden.

Durch definierte Prozesse, feste Kapazitäten und klare Verantwortlichkeiten sinkt das Risiko von Ausfällen. Abweichungen lassen sich schneller erkennen und beheben.

Das verbessert die Liefertreue und stärkt die Position des Unternehmens gegenüber Kunden, Lieferanten und Geschäftspartnern.

Bessere Konzentration auf das Kerngeschäft

Ein eigener Fuhrpark erfordert Fahrzeuge, Fahrer, Versicherungen, Wartung, Urlaubsplanung und administrative Betreuung. Diese Aufgaben binden Kapital und personelle Ressourcen.

Durch die Auslagerung kann sich das Unternehmen stärker auf Produktion, Vertrieb, Produktentwicklung oder Kundenservice konzentrieren. Der Logistikdienstleister übernimmt die operative Durchführung und stellt die benötigten Transportressourcen bereit.

Wann lohnt sich Logistik Outsourcing für Ihr Unternehmen?

Logistik Outsourcing lohnt sich, wenn interne Transportprozesse zu teuer, aufwendig oder unzuverlässig werden. Besonders bei regelmäßigem Transportbedarf kann eine externe Lösung wirtschaftlicher sein als der Aufbau oder die Erweiterung eines eigenen Fuhrparks.

Ein Outsourcing sollte geprüft werden, wenn mehrere der folgenden Punkte zutreffen:

  • Das Sendungsvolumen steigt und die interne Flotte erreicht ihre Kapazitätsgrenze.
  • Für zusätzliche Fahrzeuge wären hohe Investitionen erforderlich.
  • Geeignete Berufskraftfahrer lassen sich nur schwer finden.
  • Wartung, Reparaturen und Fahrzeugausfälle verursachen zunehmende Kosten.
  • Disponenten verbringen viel Zeit mit wiederkehrenden Standardtouren.
  • Liefertermine können nicht mehr zuverlässig eingehalten werden.
  • Saisonale Spitzen führen regelmäßig zu Engpässen.
  • Wiederkehrende Touren müssen ständig neu vergeben werden.
  • Das Unternehmen möchte fixe Fuhrparkkosten in besser kalkulierbare Kosten umwandeln.
  • Produktion und Vertrieb sollen wieder stärker im Mittelpunkt stehen.

Eigener Fuhrpark oder externer Logistikpartner?

Ein eigener Fuhrpark kann sinnvoll sein, wenn die Fahrzeuge dauerhaft ausgelastet sind und ausreichend Fahrer sowie interne Logistikkompetenz vorhanden sind. Das Unternehmen behält die vollständige Kontrolle über Personal, Fahrzeuge und Einsatzplanung.

Allerdings entstehen auch dann Kosten, wenn Fahrzeuge nicht vollständig ausgelastet sind. Hinzu kommen Anschaffung, Finanzierung, Versicherung, Wartung, Reifen, Kraftstoff und Personalverwaltung.

Ein externer Logistikpartner bietet dagegen mehr Flexibilität. Das Unternehmen bezahlt die vereinbarten Leistungen und muss keine zusätzlichen Fahrzeuge finanzieren oder Fahrer einstellen.

EntscheidungskriteriumEigener FuhrparkExterner Logistikpartner
InvestitionsbedarfHochGeringer
PersonalverantwortungBeim UnternehmenBeim Dienstleister
KapazitätsanpassungOft langsamFlexibler
FahrzeugwartungEigene VerantwortungVerantwortung des Partners
ProzesskontrolleSehr hochVertraglich geregelt
Interner AufwandHochDeutlich geringer
KostenstrukturHoher FixkostenanteilBesser planbare Dienstleistungskosten

Entscheidend ist nicht allein der Preis einer einzelnen Tour. Unternehmen sollten die gesamten Fuhrparkkosten einschließlich Verwaltung, Ausfallrisiken und unproduktiver Standzeiten berücksichtigen.

Welche Kosten sollten verglichen werden?

Ein realistischer Kostenvergleich sollte folgende Positionen einbeziehen:

  • Anschaffung oder Leasing der Fahrzeuge
  • Wertverlust und Finanzierungskosten
  • Löhne und Lohnnebenkosten
  • Kosten für Krankheits- und Urlaubsvertretung
  • Kraftstoff und Betriebsmittel
  • Wartung, Inspektionen und Reparaturen
  • Reifen und Verschleißteile
  • Versicherungen und Steuern
  • Disposition und Verwaltung
  • Kosten durch Leerfahrten
  • Kosten durch Fahrzeugausfälle
  • Aufwand für Fahrergewinnung und Einarbeitung

Erst wenn diese Gesamtkosten bekannt sind, lässt sich beurteilen, ob ein eigener Fuhrpark oder eine ausgelagerte Lösung wirtschaftlicher ist.

Wie finden Unternehmen den richtigen Kontraktlogistik-Partner?

Ein geeigneter Dienstleister muss nicht nur Fahrzeuge bereitstellen. Er sollte die betrieblichen Anforderungen verstehen und stabile Prozesse gewährleisten können.

Branchenerfahrung und Prozessverständnis

Der Logistikpartner sollte nachvollziehen können, welche Folgen eine verspätete Lieferung für den Auftraggeber hat. Bei Produktionsunternehmen kann bereits eine fehlende Komponente einen Stillstand auslösen.

Branchenerfahrung ist hilfreich, aber nicht das einzige Kriterium. Ebenso wichtig ist die Bereitschaft, sich intensiv mit den Abläufen, Standorten und Qualitätsanforderungen des Kunden auseinanderzusetzen.

Nachweisbare Kapazitäten

Unternehmen sollten prüfen, ob der Dienstleister die benötigten Fahrzeugtypen und Kapazitäten zuverlässig bereitstellen kann. Das gilt sowohl für den Regelbetrieb als auch für saisonale Spitzen und kurzfristige Zusatzbedarfe.

Wichtige Fragen sind:

  • Welche Fahrzeugtypen stehen zur Verfügung?
  • Wie werden Ausfälle ersetzt?
  • Gibt es Kapazitätsreserven für Spitzenzeiten?
  • Wie schnell können zusätzliche Fahrzeuge eingesetzt werden?
  • Werden Subunternehmer eingesetzt?
  • Welche Qualitätsstandards gelten für eingesetzte Partner?

Transparente Preisgestaltung

Ein günstiger Ausgangspreis ist wenig wert, wenn später zahlreiche Zuschläge hinzukommen. Der Vertrag sollte deshalb klar regeln, welche Leistungen im Preis enthalten sind.

Relevant sind unter anderem Zuschläge für Wartezeiten, Nachtfahrten, Wochenenden, Maut, zusätzliche Stopps oder kurzfristige Änderungen.

Eine transparente Kalkulation erleichtert die Budgetplanung und verhindert spätere Konflikte.

Fester Ansprechpartner

Ein fester Ansprechpartner verkürzt Kommunikationswege und verbessert die Reaktionsgeschwindigkeit. Er kennt die vereinbarten Abläufe und kann bei Abweichungen gezielt eingreifen.

Besonders bei Daueraufträgen ist diese Kontinuität wichtig. Unternehmen sollten nicht bei jeder Rückfrage erneut erklären müssen, welche Anforderungen für eine Tour gelten.

Messbare Servicequalität

Qualität sollte nicht nur versprochen, sondern anhand klarer Kennzahlen bewertet werden. Geeignete Leistungskennzahlen sind beispielsweise:

  • Pünktlichkeitsquote
  • Liefertermintreue
  • Reaktionszeit bei Zusatzaufträgen
  • Schadensquote
  • Ausfallquote
  • durchschnittliche Wartezeit
  • Bearbeitungszeit bei Reklamationen

Diese Kennzahlen können im Vertrag als Service Level Agreements festgehalten werden. Dadurch entsteht eine objektive Grundlage für regelmäßige Leistungsbewertungen.

Was gehört in einen Kontraktlogistik-Vertrag?

Der Vertrag sollte die Zusammenarbeit so genau beschreiben, dass Verantwortlichkeiten und Leistungen eindeutig nachvollziehbar sind. Unklare Formulierungen führen später häufig zu Missverständnissen.

Wichtige Vertragsbestandteile sind:

  • Laufzeit und Kündigungsfristen
  • vorgesehene Transportmengen
  • Abhol- und Lieferzeiten
  • eingesetzte Fahrzeugtypen
  • reservierte Kapazitäten
  • Preisstruktur und Abrechnungsmodell
  • mögliche Zuschläge
  • Reaktionszeiten bei Sonderfahrten
  • Vertretungsregelungen bei Fahrzeugausfällen
  • Haftung und Versicherung
  • Dokumentationspflichten
  • Datenschutz und Vertraulichkeit
  • Leistungskennzahlen und Berichtsintervalle
  • Verfahren bei Mengenänderungen
  • Eskalationswege bei Störungen

Auch Anpassungsmechanismen sollten vereinbart werden. Transportmengen, Kraftstoffkosten und betriebliche Anforderungen können sich während einer längeren Vertragslaufzeit verändern.

Ein guter Vertrag schafft deshalb Verbindlichkeit, ohne notwendige Anpassungen unnötig zu erschweren.

DAGO Express: Ihr strategischer Partner für Daueraufträge und wiederkehrende Touren

DAGO Express unterstützt Unternehmen bei der zuverlässigen Auslagerung regelmäßig anfallender Transportaufgaben. Im Mittelpunkt stehen Daueraufträge, feste Routen und wiederkehrende Touren, die planbar und pünktlich abgewickelt werden müssen.

Statt jeden Transport einzeln zu vergeben, erhalten B2B-Kunden eine abgestimmte Lösung für ihren regelmäßigen Bedarf. Abholzeiten, Lieferstellen, Fahrzeuganforderungen und besondere Vorgaben werden im Vorfeld gemeinsam definiert.

Zu den Vorteilen der Zusammenarbeit gehören:

  • transparente und nachvollziehbare Festpreise
  • fest eingeplante Fahrzeuge für vereinbarte Touren
  • zuverlässige Abholung und pünktliche Zustellung
  • ein fester Ansprechpartner
  • individuell abgestimmte Transportabläufe
  • kurzfristige Sonderfahrten bei dringendem Bedarf
  • weniger interner Aufwand für Disposition und Fahrersuche
  • flexible Anpassung bei verändertem Transportvolumen

DAGO Express kann regelmäßige Transporte zwischen Lieferanten, Produktionsstätten, Niederlassungen und Geschäftskunden übernehmen. Auch zeitkritische Direkt- und Expressfahrten lassen sich in das Transportkonzept integrieren.

Bestehende Touren analysieren und Kostenpotenziale erkennen

Vor einer langfristigen Zusammenarbeit sollten die bestehenden Transportabläufe geprüft werden. Dabei werden unter anderem Tourenhäufigkeit, Fahrzeugauslastung, Standzeiten und interne Kosten betrachtet.

Auf dieser Grundlage lässt sich beurteilen, welche Prozesse ausgelagert und wie die Routen effizienter organisiert werden können. Das Ziel ist keine standardisierte Transportlösung, sondern ein Konzept, das zum tatsächlichen Bedarf des Unternehmens passt.

Nehmen Sie unverbindlich Kontakt mit DAGO Express auf. Gemeinsam analysieren wir Ihre bestehenden Touren und erstellen ein maßgeschneidertes Angebot für regelmäßige Transporte, Daueraufträge und planbare Festpreisfahrten.

Häufige Fragen zur Kontraktlogistik

Was versteht man unter Kontraktlogistik?

Kontraktlogistik ist die langfristige vertragliche Zusammenarbeit zwischen einem Unternehmen und einem Logistikdienstleister. Der Dienstleister übernimmt regelmäßig wiederkehrende Aufgaben innerhalb der Lieferkette. Dazu können Transporte, Distribution, Lagerung und weitere Zusatzleistungen gehören.

Wie lange läuft ein Kontraktlogistik-Vertrag?

Die Laufzeit hängt vom Umfang und von den Investitionen des Dienstleisters ab. Möglich sind Vereinbarungen über mehrere Monate oder mehrere Jahre. Kündigungsfristen und Verlängerungsoptionen sollten im Vertrag eindeutig geregelt sein.

Ist Kontraktlogistik nur für große Unternehmen geeignet?

Nein. Auch mittelständische und kleinere Unternehmen können von festen Transportverträgen profitieren. Entscheidend ist, dass regelmäßig wiederkehrende Transporte oder ein dauerhaft planbarer Logistikbedarf bestehen.

Welche Transporte lassen sich als Dauerauftrag vergeben?

Geeignet sind feste Ausliefertouren, Werksverkehre, Lieferantenabholungen, Filialbelieferungen und regelmäßige Kundenlieferungen. Auch zeitkritische Fahrten können vertraglich eingeplant werden. Fahrzeugtyp, Zeitfenster und Kapazitäten werden individuell festgelegt.

Sind Festpreise bei schwankenden Mengen möglich?

Festpreise sind möglich, wenn Mengen und Anforderungen ausreichend planbar sind. Bei größeren Schwankungen können Mengenstaffeln, Preiszonen oder variable Zusatzbausteine vereinbart werden. Wichtig ist eine transparente Regelung im Vertrag.

Welche Vorteile bieten wiederkehrende Touren?

Wiederkehrende Touren reduzieren den Dispositionsaufwand und verbessern die Planbarkeit. Fahrer kennen die Standorte, Ansprechpartner und Abläufe. Dadurch sinken Fehlerquote, Wartezeiten und Abstimmungsbedarf.

Kann Kontraktlogistik einen eigenen Fuhrpark vollständig ersetzen?

Das hängt vom Geschäftsmodell und vom Kontrollbedarf des Unternehmens ab. Möglich sind eine vollständige Auslagerung oder eine hybride Lösung mit eigenem Fuhrpark und externen Zusatzkapazitäten. Häufig werden zunächst einzelne Touren oder Regionen ausgelagert.

Wie schnell kann eine Zusammenarbeit starten?

Die Vorlaufzeit richtet sich nach Tourenumfang, Fahrzeugbedarf und erforderlichen Kapazitäten. Einzelne feste Touren lassen sich meist schneller einrichten als komplexe Transportnetzwerke. Vor dem Start sollten Prozesse, Ansprechpartner und Eskalationswege verbindlich abgestimmt werden.

Fazit: Mehr Planungssicherheit durch feste Logistikprozesse

Kontraktlogistik macht wiederkehrende Transporte kalkulierbarer, zuverlässiger und effizienter. Unternehmen sichern sich feste Kapazitäten, reduzieren ihren Dispositionsaufwand und vermeiden hohe Investitionen in zusätzliche Fahrzeuge. Entscheidend sind ein klarer Vertrag, transparente Preise und ein Dienstleister, der die betrieblichen Abläufe versteht. DAGO Express bietet dafür individuell abgestimmte Daueraufträge, feste Ansprechpartner und planbare Transportlösungen zum Festpreis.

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