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Verpackungsgruppe: Definition und Beispiele

Was ist eine Verpackungsgruppe?

Der Begriff Verpackungsgruppe bezeichnet im Gefahrgutrecht eine Klassifizierung von Stoffen nach ihrem Gefährlichkeitsgrad für den Transport. Grundlage dafür ist das europäische Übereinkommen über die internationale Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße (ADR). Innerhalb dieses Systems werden gefährliche Stoffe in drei Verpackungsgruppen eingeteilt, die das Ausmaß der Gefahr widerspiegeln und damit bestimmen, welche Anforderungen an Verpackung, Transport und Handhabung gestellt werden.

Die Verpackungsgruppe gibt somit an, wie gefährlich ein Stoff ist und welche Sicherheitsstandards die verwendete Verpackung erfüllen muss. Es existieren drei Kategorien: Verpackungsgruppe I für Stoffe mit hoher Gefahr, Verpackungsgruppe II für Stoffe mit mittlerer Gefahr und Verpackungsgruppe III für Stoffe mit geringer Gefahr. Der Gefahrengrad beeinflusst maßgeblich die Auswahl des geeigneten Packmittels. Auf zugelassenen Verpackungen ist ein entsprechender Code aufgedruckt, der zeigt, für welche Verpackungsgruppen die Verpackung geeignet ist. Die Buchstaben X, Y und Z im Verpackungscode geben an, welche Gefahrstufen transportiert werden dürfen. Verpackungen mit dem Code X sind für alle drei Gruppen zugelassen, während Y nur für mittlere und geringe Gefahren und Z ausschließlich für geringe Gefahren verwendet werden darf.

Typische Begriffe, die im Kontext der Verpackungsgruppe verwendet werden, sind: ADR-FahrzeugLademittel und Spezialtransport

Quelle:

packpart.eu/glossar/verpackungsgruppe/

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