Der Begriff Sondertransport bezeichnet in der Logistik einen Transportvorgang, der sich aufgrund von Gewicht, Abmessung oder besonderer Beschaffenheit der Ladung nicht im Rahmen des normalen Güterverkehrs durchführen lässt. Typische Beispiele sind der Transport von Windkraftanlagenflügeln, Baumaschinen, großen Tanks oder Transformatoren.
Diese Transporte überschreiten häufig gesetzlich festgelegte Maße oder Gewichte und erfordern daher spezielle Fahrzeuge, Routenplanung sowie behördliche Genehmigungen. Sondertransporte sind somit ein zentraler Bestandteil der Schwer- und Großraumlogistik und werden ausschließlich von erfahrenen Speditionen mit entsprechender Ausrüstung und Expertise durchgeführt.
Typische Begriffe, die im Kontext des Sondertransport verwendet werden, sind: ADR-Transport, Frigotransport, Überhang, Planensprinter und Warntafel
Sondertransporte umfassen Güter, die aufgrund ihrer Form, Größe oder Gefahrenstufe von den Standards abweichen und nicht auf herkömmliche Art transportiert werden können. Dazu gehören Großraum-, Schwerlast-, Überbreiten- oder Überlängentransporte sowie Gefahrguttransporte, die beispielsweise für industrielle Maschinen, Bauteile, Windkraftanlagen oder andere außergewöhnliche Güter benötigt werden.
Die Kosten für einen Sondertransport variieren stark und hängen von Faktoren wie Transportart, Streckenführung, Gewicht und Abmessungen ab. Aufgrund der besonderen Anforderungen und Genehmigungen sind Sondertransporte grundsätzlich teurer als herkömmliche Transporte.
Ein LKW Sondertransport kann je nach Genehmigung und Fahrzeugtyp eine Länge von bis zu 25 Metern, eine Breite von bis zu 3,50 Metern und eine Höhe von bis zu 4 Metern haben. Das Gewicht kann bei speziellen Schwerlasttransporten sogar 50 Tonnen oder mehr betragen.