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Ausgangsland: Definition und Beispiele

Was ist ein Ausgangsland?

Das Ausgangsland ist das Land, aus dem eine Ware ursprünglich versendet oder exportiert wird. Es bildet die Grundlage für zollrechtliche Beurteilungen und statistische Erfassungen.

Das Ausgangsland wird häufig in Frachtpapieren, Zolldokumenten und Handelsrechnungen angegeben. Es ist beispielsweise in der Ausfuhranmeldung (z. B. über ATLAS in Deutschland) ein Pflichtfeld. Diese Angabe hilft nicht nur den Behörden, sondern auch dem Empfänger im Importland, bestimmte Regularien besser zu verstehen.

In der Praxis hat das Ausgangsland Auswirkungen auf Zolltarife, Kontrollen und Genehmigungen. Wird etwa ein Produkt aus Deutschland verschickt, gelten andere Vorschriften als bei einer Ausfuhr aus einem Drittland. Deshalb sollten Unternehmen immer klar zwischen Produktionsland und Versandland unterscheiden.

Typische Begriffe, die im Kontext des Ausganglands verwendet werden, sind: Eingangsland, FIATA, Freihandelszone und Internationale Transporte

Ausgangsland Bedeutung kurz & knapp erklärt

  • Das Ausgangsland ist das Land, aus dem eine Ware versendet wird.
  • Es ist nicht identisch mit dem Ursprungsland der Ware.
  • Für Zoll, Steuer und Statistiken ist die Angabe entscheidend.
  • Falsche Angaben können zu Verzögerungen oder Sanktionen führen.
  • In Zolldokumenten und Ausfuhranmeldungen ist es Pflichtangabe.

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