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Auflieger: Definition und Beispiele

Was ist ein Auflieger?

Im modernen Güterkraftverkehr ist der Auflieger (auch bekannt als Sattelauflieger oder Trailer) das Herzstück für den Transport großer Gütermengen. Im Gegensatz zu einem klassischen Anhänger besitzt ein Auflieger keine eigene Vorderachse. Er ist so konstruiert, dass er mit seinem vorderen Teil auf der Sattelzugmaschine (SZM) aufliegt und über den sogenannten Königszapfen in die Sattelkupplung der Zugmaschine eingeklinkt wird.

Diese Kombination aus Sattelzugmaschine und Auflieger wird als Sattelzug bezeichnet. Dieses System bietet maximale Flexibilität in der Logistik, da die Zugmaschine den Auflieger schnell wechseln („aufsatteln“) kann, während die Ladung autark be- oder entladen wird.

Die wichtigsten Auflieger-Typen in der Spedition

Je nach Beschaffenheit der Fracht kommen im Speditionsversand unterschiedliche Auflieger-Typen zum Einsatz. Um Laderaum und Kosten optimal zu kalkulieren, müssen Transportplaner die exakten Spezifikationen kennen:

Gesetzliche Vorgaben: Gewichte und Achslasten in Deutschland

Beim Betrieb eines Sattelaufliegers müssen in Europa strenge gesetzliche Grenzwerte bezüglich der Dimensionen und Massen eingehalten werden (reguliert durch die StVZO):

  • Zulässiges Gesamtgewicht (ZGG): Für einen Standard-Sattelzug mit 5 oder 6 Achsen (2 oder 3 an der Zugmaschine, 3 am Auflieger) liegt das maximale ZGG in Deutschland bei 40 Tonnen. Im kombinierten Verkehr (Schiene/Straße) sind bis zu 44 Tonnen zulässig.

  • Gesamtlänge: Die maximal zulässige Länge eines Sattelkraftfahrzeugs beträgt standardmäßig 16,50 Meter. Da die Zugmaschine einen Teil beansprucht, entfallen davon exakt die genormten 13,62 Meter auf die nutzbare Ladelänge des Aufliegers.

Typische Begriffe, die im Kontext des Aufliegers verwendet werden, sind: FTL, Innenlader, LTL, LKW Spedition und Sattelzug

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