Ein Seecontainer ist ein standardisierter Großbehälter aus robustem Stahl oder Aluminium, der für den Transport von Gütern auf Schiffen, Zügen und Lkw genutzt wird. Er schützt die Ladung vor Witterungseinflüssen, Diebstahl und Beschädigungen.
Ein Seecontainer ist mehr als nur eine große Metallkiste. Er ist weltweit genormt, damit er problemlos auf Schiffen, Zügen und Lkw eingesetzt werden kann. Die Standardgrößen sind meist 20 Fuß und 40 Fuß lang. Diese Maße erleichtern das Stapeln und Umladen an Häfen erheblich. Zudem garantiert die Normung eine effiziente Raumnutzung auf Schiffen.
Seecontainer bestehen meist aus Cortenstahl, der besonders witterungsbeständig ist. Es gibt aber auch Modelle aus Aluminium, die leichter sind. Der Boden ist oft aus Holz, um das Gewicht zu reduzieren. Verstärkte Ecken, sogenannte Eckbeschläge, sorgen für Stabilität beim Heben und Stapeln. Die Türen sind meist doppelflügelig und mit speziellen Dichtungen versehen, um die Ladung trocken zu halten.
Je nach Einsatzzweck gibt es verschiedene Containertypen. Der Standardcontainer (Dry Van) ist am häufigsten im Einsatz. Für temperaturempfindliche Waren nutzt man Kühlcontainer, auch Reefer genannt. Offene Container (Open Top) werden für übergroße Fracht verwendet. Flat Rack Container eignen sich für besonders schwere oder sperrige Güter.
Besondere Anforderungen erfüllen auch Tankcontainer. Sie sind für den Transport von Flüssigkeiten oder Gasen ausgelegt. Für Schüttgüter gibt es Bulk-Container. Ventilierte Container kommen bei Waren wie Kaffee oder Kakao zum Einsatz, die Luftzirkulation benötigen. Besonders leichte Güter werden in High Cube Containern transportiert, die höher als Standardcontainer sind.
Typische Begriffe, die im Kontext des Seecontainers verwendet werden, sind: Auflieger, ISO Container, Sperrgut und Verladung
spedition-seefracht.de/de/lexikon/seecontainer