Der Begriff Fracht (häufig auch als Frachtgut bezeichnet) umfasst im Transportwesen alle Güter, Waren und Ladungen, die im Rahmen eines Frachtvertrags gewerblich von einem Ort zum anderen transportiert werden. Historisch und rechtlich (laut Handelsgesetzbuch, HGB) hat das Wort eine Doppelbedeutung: Es bezeichnet einerseits das Transportgut selbst, andererseits aber auch das Frachtgeld (das Entgelt, das der Absender an die Spedition oder den Frachtführer für den Transport zahlt).
Im modernen Speditionsalltag steht „Fracht“ als Oberbegriff für jede Form von Ladung – unabhängig davon, ob es sich um eine einzelne Palette Stückgut, unhandliches Sperrgut oder eine komplette Lkw-Ladung (FTL) handelt.
Das rechtliche Begleitdokument. Es dokumentiert die Übergabe der Ware, den Zustand sowie die genaue Lieferadresse und sichert Absender und Spedition rechtlich ab.
Die Kosten berechnen sich nach Gewicht und Volumen. Blockiert leichte Fracht viel Platz, greift in der Spedition das sogenannte Volumengewicht oder die Berechnung nach Lademetern.
Frachtgut ist während der Fahrt Fliehkäften ausgesetzt. Formschlüssiges Laden, Antirutschmatten und stabile Spanngurte schützen Ihre Fracht vor Beschädigungen.
Speditionen nutzen zur Preisermittlung keine pauschalen Paketpreise. Da der Laderaum eines Lkw sowohl durch das Maximalgewicht als auch durch das Volumen begrenzt ist, kalkuliert DAGO Express nach dem Wirtschaftlichkeitsprinzip:
Tatsächliches Gewicht (Effektivgewicht): Das reine Gewicht der Ware inklusive Palette und Verpackung in Kilogramm.
Volumengewicht / Lademeter: Nimmt eine Fracht aufgrund ihrer sperrigen Maße viel Grundfläche ein, kann aber nicht übereinandergestapelt werden, berechnet die Spedition die sogenannten Lademeter (1 Lademeter entspricht einem Meter Länge des Lkw-Laderaums über die gesamte Breite).
Die Faustregel lautet: Abgerechnet wird immer der Wert, der für die Auslastung des Lkw schwerwiegender ist. Mit dem digitalen Frachtrechner von DAGO Express müssen Sie diese komplexen Formeln jedoch nicht selbst berechnen – unser System ermittelt im Hintergrund automatisch den fairsten Tarif für Sie.
Typische Begriffe, die im Kontext der Fracht verwendet werden, sind: Kolli, Ladung, Sendung und Palettenversand
Obwohl beide Begriffe umgangssprachlich oft gleichgesetzt werden, gibt es einen Unterschied: Die Fracht ist der wirtschaftliche und rechtliche Gegenstand des Frachtvertrags (das Transportgut, für das bezahlt wird). Die Ladung beschreibt eher den physikalischen Zustand der Güter auf dem Fahrzeug (z. B. die Gewichtsverteilung der Ladung auf den Achsen des Lkw).
Das wird im Kaufvertrag über die sogenannten Incoterms (internationale Lieferbedingungen) geregelt. Bei einer Lieferung "Frei Haus" (DDP/DAP) übernimmt der Absender die Frachtkosten. Ist die Vereinbarung "Ab Werk" (EXW) getroffen, muss der Empfänger die Spedition beauftragen und die Kosten tragen.
Sollten Transportschäden sichtbar sein, müssen diese zwingend sofort bei der Übergabe auf dem Frachtbrief (CMR) schriftlich vom Fahrer quittiert werden. Nachträgliche Reklamationen bei verdeckten Schäden müssen innerhalb gesetzlicher Fristen (meist innerhalb von 7 Tagen) schriftlich bei der Spedition gemeldet werden. DAGO Express empfiehlt bei sensiblen Gütern grundsätzlich den Abschluss einer Transportversicherung.