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Konsignationslager: Definition und Beispiele

Was ist ein Konsignationslager?

Ein Konsignationslager bezeichnet ein Warenlager, das vom Lieferanten betrieben wird und sich meist in unmittelbarer Nähe zum Kunden oder direkt auf dessen Gelände befindet. Die Besonderheit liegt darin, dass die eingelagerten Waren bis zur tatsächlichen Entnahme durch den Kunden im Eigentum des Lieferanten verbleiben. Erst mit der Entnahme erfolgt die Rechnungsstellung. Dieses Modell ermöglicht es Unternehmen, benötigte Materialien jederzeit verfügbar zu haben, ohne sie vorab kaufen oder lagern zu müssen. Dadurch wird die Kapitalbindung reduziert, die Liquidität geschont und das Risiko von Überbeständen minimiert.

Häufige Fragen zum Konsignationslager

Was ist der Unterschied zwischen einem Kommissionslager und einem Konsignationslager?

Ein Kommissionslager gehört dem Lieferanten, und die Ware wird erst nach Verkauf an den Kunden abgerechnet. Ein Konsignationslager hingegen befindet sich beim Kunden, wobei die Ware erst bei Entnahme in dessen Besitz übergeht.

Wie funktioniert Konsignation?

Beim Konsignationslager stellt der Lieferant die Ware beim Kunden bereit, ohne dass dieser sie sofort bezahlt. Die Abrechnung erfolgt erst, wenn der Kunde die Ware aus dem Lager entnimmt.

Wann lohnt sich ein Konsignationslager?

Ein Konsignationslager lohnt sich, wenn eine schnelle Verfügbarkeit von Waren erforderlich ist und Lagerkosten für den Kunden minimiert werden sollen. Es ist besonders vorteilhaft bei langfristigen Geschäftsbeziehungen und schwankendem Bedarf.

Wer bezahlt das Konsignationslager?

Die Kosten für das Konsignationslager trägt in der Regel der Lieferant, da die Ware bis zur Entnahme in seinem Eigentum bleibt. Der Kunde zahlt erst für die tatsächlich entnommene Ware.

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