ISO-Container sind genormte Großraumbehälter für den weltweiten Frachttransport. Sie basieren auf der ISO-Norm 668 und garantieren dadurch einheitliche Maße und sichere Stapelbarkeit. Die bekanntesten Varianten sind 20- und 40-Fuß-Container, es gibt jedoch weitere Sondergrößen wie 45 Fuß oder 50 Fuß. Ihre Standardisierung ermöglicht eine reibungslose Handhabung auf Schiffen, LKW und Zügen. Insbesondere die Maße des 20-Fuß-Containers dienen als Grundlage für die TEU-Einheit, mit der Transportkapazitäten berechnet werden.
ISO Container sind robust gebaut und bestehen meist aus Stahl oder Aluminium. Sie sind wind- und wasserdicht und schützen die Ladung zuverlässig. Dank der genormten Eckbeschläge lassen sie sich leicht verladen und sichern. Für spezielle Güter gibt es Varianten wie Kühlcontainer (Reefer), Tankcontainer oder Open-Top-Modelle.
Die gängigsten ISO-Container haben eine Breite von 2,438 m und eine Höhe von 2,591 m. Die Länge variiert typischerweise zwischen 20 Fuß (6,058 m) und 40 Fuß (12,192 m).
ISO steht für "International Organization for Standardization". Diese Organisation legt die Normen für Container fest, um eine weltweite Standardisierung und Kompatibilität zu gewährleisten.
In einen 20-Fuß-ISO-Container passen etwa 11 Europaletten, während ein 40-Fuß-Container Platz für etwa 23-25 Europaletten bietet. Die genaue Anzahl kann je nach Ladungsanordnung und Gewichtsverteilung variieren.
Die Standardgröße eines 20-Fuß-ISO-Containers beträgt außen 6,058 m x 2,438 m x 2,591 m (LxBxH). Ein 40-Fuß-Container hat die Außenmaße 12,192 m x 2,438 m x 2,591 m.
Binnencontainer, auch als Wechselbehälter bekannt, sind etwas breiter als ISO-Container und speziell für den europäischen Markt konzipiert. Sie sind auf das Beladen mit Europaletten ausgelegt, während ISO-Container weltweit standardisiert sind und primär für den internationalen Seeverkehr verwendet werden.