Ein Hängerzug besteht aus einem Lastkraftwagen (Motorwagen) und einem separat gelenkten Anhänger. Beide Einheiten verfügen über eigene Ladeflächen, wodurch eine doppelte Beladung möglich ist.
Der Hängerzug zählt zu den zentralen Fahrzeugarten im Güterfernverkehr. Er wird vor allem für Transporte mit hohem Ladevolumen eingesetzt. Aufgrund seiner Bauweise eignet er sich ideal für palettierte Waren, Getränketransporte und großvolumige Güter. Ein entscheidender Vorteil liegt in der Trennung von Zugfahrzeug und Anhänger, was das Be- und Entladen vereinfacht.
Ein Hängerzug besteht aus einem Lkw mit eigenem Aufbau und einem Anhänger, der eine zusätzliche Ladefläche bietet. Dadurch ist der Transport größerer Warenmengen möglich, ohne auf einen Sattelzug zurückgreifen zu müssen. Diese Kombination macht ihn besonders flexibel im innerstädtischen und regionalen Verteilerverkehr.
Auch in ökologischer Hinsicht kann ein Hängerzug Vorteile bringen. Durch das höhere Ladevolumen pro Fahrt können Leerfahrten reduziert und Kraftstoff eingespart werden. In der Praxis bedeutet das: weniger Emissionen und niedrigere Transportkosten.
Beim Rangieren zeigt sich ein Nachteil gegenüber dem Sattelzug. Der Hängerzug ist weniger wendig, vor allem auf engem Raum. Zudem erfordert er spezielle Fahrkenntnisse, besonders beim Rückwärtsfahren. Trotzdem ist er für viele Logistikunternehmen unverzichtbar.
Seine Beliebtheit verdankt der Hängerzug vor allem seinem modularen Aufbau. Je nach Transportauftrag kann der Anhänger flexibel getauscht werden. Das beschleunigt Prozesse und erhöht die Fahrzeugauslastung. Gerade bei Just-in-Time-Lieferungen ist das ein echter Vorteil.