Category Management, auf Deutsch Warengruppenmanagement, bezeichnet einen strategischen und prozessorientierten Ansatz im Handels- und Konsumgütermanagement. Dabei werden Warengruppen als eigenständige Geschäftseinheiten betrachtet, die gezielt gesteuert und optimiert werden. Ziel ist es, durch eine enge Zusammenarbeit zwischen Herstellern und Händlern das Sortiment, die Preisgestaltung und die Verkaufsförderung so zu gestalten, dass sowohl Kundenzufriedenheit als auch Rentabilität gesteigert werden. Im Mittelpunkt steht der Kunde: Seine Bedürfnisse, Kaufentscheidungen und Erwartungen bilden die Grundlage aller Maßnahmen innerhalb der Warengruppe. Category Management gilt daher als entscheidendes Instrument im modernen Handelsmarketing, um den Abverkauf zu fördern und die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern.
Typische Begriffe, die im Kontext des Category Managements verwendet werden, sind: Supply Chain Managment, Just-in-Time und Transportlogistik
Ein Warengruppenmanager, auch Category Manager genannt, ist verantwortlich für die Analyse und Optimierung von Warengruppen, um Umsatz und Gewinn zu maximieren. Dazu gehören Aufgaben wie Sortimentsgestaltung, Preisfestlegung, Platzierung der Produkte sowie die Beobachtung von Markt- und Kundenbedürfnissen.
Der Weg zum Category Manager führt häufig über ein Studium in Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkten wie Marketing oder Handel, alternativ über eine kaufmännische Ausbildung mit entsprechender Berufserfahrung. Praktika und einschlägige Erfahrungen im Bereich Einkauf oder Produktmanagement erhöhen die Chancen auf einen Einstieg in diesen Beruf.
Im Category Management werden Kennzahlen wie Umsatz, Absatz, Rohertrag, Lagerumschlagshäufigkeit und Umsatz pro Quadratmeter genutzt. Diese dienen dazu, die Effizienz und Rentabilität von Warengruppen zu bewerten und strategische Entscheidungen zu treffen.