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Totzeiten: Definition und Beispiele

Was sind Totzeiten?

Effiziente Logistik lebt von reibungslosen Abläufen. Totzeiten gelten dabei als einer der größten Effizienzbremsen. Wer sie erkennt und reduziert, steigert nicht nur die Produktivität, sondern auch die Wettbewerbsfähigkeit.

Definition:

Totzeiten in der Logistik bezeichnen Zeiträume, in denen Transport- oder Lagerprozesse stillstehen, ohne dass eine wertschöpfende Tätigkeit erfolgt. Sie führen zu Verzögerungen, erhöhten Kosten und einer Verschlechterung der Prozessqualität.

Totzeiten in der Logistik verstehen und vermeiden

Totzeiten entstehen, wenn Waren, Fahrzeuge oder Mitarbeiter untätig sind. Typische Ursachen sind Wartezeiten beim Be- oder Entladen, fehlende Abstimmungen oder technische Störungen. Auch Leerlaufphasen durch ineffiziente Routenplanung oder unklare Verantwortlichkeiten zählen dazu. Diese Zeiten erhöhen die Gesamtkosten und senken die Produktivität erheblich.

In der Praxis bedeuten Totzeiten oft längere Lieferzeiten und sinkende Kundenzufriedenheit. Besonders in der Just-in-time-Produktion wirken sie sich schnell negativ aus. Eine zentrale Herausforderung ist es, Totzeiten systematisch zu erkennen und gezielt zu reduzieren. Dazu braucht es eine genaue Analyse der gesamten Prozesskette. Schon kleine Optimierungen können große Wirkung entfalten.

Ein häufiger Ansatz ist die Verbesserung der Kommunikation zwischen den einzelnen Prozessbeteiligten. Auch moderne IT-Systeme helfen, Totzeiten sichtbar zu machen. Tracking- und Monitoringlösungen liefern in Echtzeit Daten über Stillstandzeiten. Auf dieser Basis lassen sich Prozesse schlanker und effizienter gestalten. Fehlerquellen können schneller erkannt und behoben werden.

Quelle:

tup.com/logistikknowhow/kommissionierzeiten-totzeit/

Totzeiten Bedeutung kurz & knapp erklärt

  • Totzeiten sind Leerlaufzeiten ohne wertschöpfende Tätigkeit.
  • Sie entstehen durch Wartezeiten, Störungen oder ineffiziente Planung.
  • Hohe Totzeiten erhöhen Kosten und verlängern Lieferzeiten.
  • Optimierung durch Prozessanalyse, IT-Systeme und Mitarbeiterschulung ist entscheidend.
  • Totzeitenreduktion steigert Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit.

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