Ein Sattelzug ist ein schweres Nutzfahrzeug, das aus einer Sattelzugmaschine und einem Auflieger besteht. Charakteristisch ist die gelenkige Verbindung über die sogenannte Sattelkupplung, durch die der Auflieger teilweise auf der Zugmaschine aufliegt. Sattelzüge sind im europäischen Straßengüterverkehr das wichtigste Transportmittel für palettierte Waren, Stückgut, Industrieerzeugnisse und großvolumige Güter. Typisch sind Maße von bis zu 16,5 m Länge, 2,55 m Breite und etwa 2,70 m Höhe. Mit Planenaufbau lassen sie sich seitlich oder von oben beladen, während die Nutzlast in der Regel bei etwa 24 t liegt. Je nach Bauart – etwa als offener Sattelzug, Koffersattel oder Hängerzug – unterscheiden sich Maße und Einsatzmöglichkeiten.
Typische Begriffe, die im Kontext des Sattelzugs verwendet werden, sind: Edscha, Güterbeförderung, Packstück, Tautliner und LKW Spedition
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Ein Sattelzug besteht aus einer Zugmaschine (Sattelzugmaschine) und einem aufliegenden Anhänger (Sattelauflieger). Beide Teile sind über die sogenannte Sattelkupplung verbunden.
In Deutschland beträgt die maximale Länge eines Sattelzugs 16,50 Meter. Das zulässige Gesamtgewicht liegt in der Regel bei 40 Tonnen, im kombinierten Verkehr unter bestimmten Bedingungen bei 44 Tonnen.
Sattelzüge sind besonders flexibel, da der Auflieger gewechselt werden kann. Zudem eignen sie sich für den Transport großer Volumina und schwerer Lasten, was sie im Güterverkehr sehr wirtschaftlich macht.
Um einen Sattelzug fahren zu dürfen, ist die Führerscheinklasse CE erforderlich. Zusätzlich müssen Fahrer eine Berufskraftfahrerqualifikation nachweisen, wenn sie gewerblich unterwegs sind.
Sattelzüge sind das wichtigste Transportmittel im Fernverkehr. Sie werden vor allem im Straßengüterverkehr für Waren aller Art genutzt – von Lebensmitteln über Maschinen bis hin zu Containertransporten.