Der Begriff Export bezeichnet den Verkauf oder die Lieferung von Waren und Dienstleistungen aus einem Land in ein anderes Land. Im Deutschen wird Export auch häufig als Ausfuhr bezeichnet. Dabei verlassen Produkte oder Leistungen den heimischen Markt und werden über nationale Grenzen hinweg in andere Volkswirtschaften geliefert.
In der Volkswirtschaftslehre beschreibt Export die Lieferung von Gütern aus einem Land in ein anderes Land. Diese Ausfuhren sind ein wichtiger Bestandteil des internationalen Handels und beeinflussen unter anderem Wirtschaftswachstum, Handelsbilanz und Beschäftigung.
In der Betriebswirtschaftslehre bezeichnet Export den Verkauf von Produkten oder Dienstleistungen eines Unternehmens an Kunden im Ausland. Unternehmen nutzen Export, um neue Märkte zu erschließen und ihre Absatzmöglichkeiten zu erweitern. Gerade exportorientierte Industrien – etwa Maschinenbau, Automobilindustrie oder Technologieunternehmen – profitieren stark vom internationalen Handel.
Auch in der Informatik wird der Begriff verwendet, allerdings mit einer anderen Bedeutung. Dort beschreibt Export das Auslesen oder Herausgeben von Daten aus einem System, damit diese in einem anderen Programm oder System weiterverarbeitet werden können.
Export entsteht immer dann, wenn in einem anderen Land Nachfrage nach einem Produkt, Rohstoff oder einer Dienstleistung besteht. Für viele Unternehmen ist Export deshalb ein zentraler Bestandteil ihrer Geschäftsstrategie, da der Absatzmarkt im Ausland deutlich größer sein kann als der nationale Binnenmarkt.
Typische Begriffe, die im Kontext des Exports verwendet werden, sind: Ausgangsland, Exportversand, Import und Zoll