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Einwegpalette: Definition und Beispiele

Was ist eine Einwegpalette?

Eine Einwegpalette ist eine Transportpalette, die in der Regel nur für den einmaligen Gebrauch konzipiert ist. Sie dient dem sicheren Versand von Waren, insbesondere im Export, und wird nach der einmaligen Nutzung meist entsorgt oder recycelt. Die Maße der Einwegpalette sind nicht geregelt und durch den Hersteller frei wählbar.

Eigenschaften und Einsatzbereiche

Einwegpaletten bestehen häufig aus Holz, Pressholz, Kunststoff oder Karton. Sie sind kostengünstig, leicht und erfüllen in vielen Fällen die Anforderungen für den internationalen Warentransport via Spedition, ohne dass eine Rückführung der Palette notwendig ist. Daher eignen sie sich besonders für Exportlieferungen, bei denen keine Rückholung der Ladehilfsmittel geplant ist.

Typische Einsatzbereiche:

  • Exportgeschäfte (z. B. Übersee-Transporte)

  • Einmalige Versendungen

  • Branchen mit hohen Versandvolumen, z. B. Lebensmittel, Pharma oder Handel

Vorteile

  • Geringe Anschaffungskosten

  • Kein Rücktransport notwendig

  • Spart Lagerfläche und Logistikkosten

  • Je nach Material recyclingfähig oder umweltfreundlich entsorgbar

Unterschiede zur Mehrwegpalette

Im Gegensatz zur Mehrwegpalette (z. B. Europalette), die für den dauerhaften Einsatz gedacht ist, steht bei der Einwegpalette die Wirtschaftlichkeit bei einmaliger Nutzung im Vordergrund. Sie ist nicht für schwere Dauereinsätze oder häufige Umläufe ausgelegt.

Typische Begriffe, die im Kontext der Einwegpalette verwendet werden, sind: PalettenversandIndustriepalette, Mehrwegpalette, Palette und Verpackungsgruppe

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